PEG – was du wissen solltest

Eine PEG-Sonde (perkutane endoskopische Gastrostomie) ist eine kleine „Ernährungsleitung“ direkt in den Magen. Sie wird durch die Bauchdecke gelegt und macht es möglich, Nahrung, Flüssigkeit und Medikamente zu geben – auch dann, wenn Schlucken schwer oder gar nicht mehr möglich ist.

Wann kommt sie zum Einsatz?

Oft bei Schluckstörungen durch Krankheiten wie ALS, Schlaganfall oder Tumore im Halsbereich. Wenn Essen über den Mund nicht mehr sicher funktioniert, ist die PEG eine gute Lösung, um trotzdem genügend Nährstoffe zu bekommen.

Wie läuft die Anlage ab?

Der Eingriff dauert meist nur eine halbe Stunde: Mit einem Endoskop schaut der Arzt in den Magen, dann wird die Sonde durch die Bauchdecke eingeführt und fixiert. Klingt schlimm, ist aber in der Regel unkompliziert.

Alltag mit PEG

  • Du bekommst spezielle Flüssignahrung oder pürierte Kost über die Sonde.

  • Auch Medikamente lassen sich damit geben.

  • Die Stelle muss regelmäßig gepflegt werden, damit es nicht zu Infektionen kommt.

Vorteile

Die PEG sichert deine Ernährung langfristig, entlastet beim Schlucken und macht vieles einfacher – gerade im Alltag zu Hause mit Pflege.